Worum es geht – eine kurze Einführung

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Veranstaltungshinweis: Infotag “Strategische Rohstoffe aus Aschen und Schlacken”

Mittwoch, den 3. September 2014, DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main

Wertstoffe aus Aschen und Schlacken? Spätestens seit Berichten über Germanium und Seltene Erden in Kraftwerksaschen sowie über Cobalt und Kupfer in Schlacken, wird deutlich, welches Potential Aschen und Schlacken innewohnen kann. Angeheizt durch die Diskussion um Aschen aus Müllverbrennungsanlagen wurde auch die Diskussion um Schadstoffe in Verbrennungsrückständen neu entfacht. Klar ist, dass es eine Rohstoffgewinnung ohne „Nebenwirkungen“ nicht geben kann. Aber dürfen wir das Potential von bis zu 18 Mio t Braunkohleaschen pro Jahr allein in Deutschland ungenutzt lassen? Wie gelingt die selektive Wertstoffextraktion aus Aschen und Schlacken? Experten aus Industrie und Wissenschaft berichten über Ansätze, strategische Rohstoffe aus Verbrennungsrückständen zu gewinnen. Sie nehmen dabei Bezug auf die Herkunft der Aschen und Schlacken, zeigen Verwertungs- und Risikopotentiale auf und diskutieren, wie sich eine moderne, umweltverträgliche Verwertung dieser Rohstoffe, gerade auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit darstellen lässt.

http://www.processnet.org/aschen2014.html

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Ergebnisse aus dem Zukunftsworkshop bei der ProcessNet-Jahrestagung

“Verfahrenstechnik und Biotechnologie – Zukunft gemeinsam gestalten“
Mittwoch, 1. Oktober 2014 17:15 – 18:30

Was sind wesentliche Zukunftsthemen? Und welchen Beitrag leistet ProcessNet dazu? 15 Monate ist es her, dass Experten aus verschiedensten Bereichen beim Zukunftsworkshop diskutierten – Zeit für eine Zwischenbilanz: Welche neuen Aktivitäten gestartet wurden, wo die Zusammenarbeit verstärkt wurde und was noch zu tun bleibt, das ist Thema der Podiumsdiskussion. Außerdem soll festgestellt werden, inwieweit sich die Erkenntnisse von damals in der Jahrestagung widerspiegeln und wo Lücken zu schließen sind.
Wir werden die Thesen der Diskussion im Vorfeld hier veröffentlichen; Anmerkungen und Ideen sind herzlich willkommen, entweder live oder schon im Vorfeld unter http://processnetschafftzukunft.wordpress.com

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#Weltwassertag 2014: ProcessNet-Positionspapier zeigt hohes Innovationspotential in der industriellen Wassertechnik auf

Mit einer integrierten, nachhaltigen Industriewasserwirtschaft lassen sich Wasser, Wertstoffe und Energie besser nutzen. Die ProcessNet-Fachgruppe „Produktionsintegrierte Wasser- und Abwassertechnik“ zeigt in ihrem neuen Positionspapier anhand von Trends und Perspektiven in der industriellen Wassertechnik auf, wie diese Vision verwirklicht werden kann.

In dem Positionspapier leiten die Experten ausgehend vom Istzustand anhand von  (Mega-)Trends eine Vision für die Situation im Jahr 2030 ab: Eine integrierte, nachhaltige Industriewasserwirtschaft verringert die Abhängigkeit der Produktionsprozesse von externen Wasser-, Rohstoff- und Energieressourcen. Dies gilt auch für weitere  Einflussfaktoren wie Nutzungskonkurrenzen um Wasser und rechtliche Rahmenbedingungen.

Um die Vision umzusetzen, müssen bestimmte Entwicklungsziele erreicht werden. Dazu zählen zum Beispiel intelligente Wassermanagement-Systeme, die ständige Optimierung von Produktionsprozessen und eine Analytik, die Inhaltsstoffe schnell und vollständig erfasst. Anhand von 14 Handlungsfeldern, die sowohl technologische als auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen umfassen, strukturieren die Experten, was getan werden muss, um diese Ziele zu erreichen. Abschließend definiert das Positionspapier den notwendigen Forschungs- und Entwicklungsbedarf und skizziert mögliche Wege zur Realisierung.

Wasser ist für die Industrie auf nationaler und internationaler Ebene von entscheidender Bedeutung. Die Anforderungen an die Wassertechnik im industriellen Sektor sind branchen- und standortabhängig sehr verschieden. Standardisierte Lösungen sind kaum möglich. Vielmehr erfordern die unterschiedlichen Bedürfnisse eine Kombination aus methodischem/fachlichem Know-how und maßgeschneiderter Prozesstechnik. Durch die enge Verzahnung der Produktion mit der Wassertechnik sind integrative Technologien und Managementsysteme notwendig.

Das resultierende Modell der Industriewasserwirtschaft ist nicht nur für den innerdeutschen Markt von großer Relevanz; es stärkt auch den Export von Technologien, Ausrüstungen, Ingenieur- und anderen Dienstleistungen. Eine integrierte, nachhaltige Industriewasserwirtschaft verbessert die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in internationalen Märkten.

Das Positionspapier steht unter http://www.dechema.de/dechema_media/Downloads/Positionspapiere/PP_Industr_Wassertechnik_2014_druck_V3.pdf zur Verfügung.

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und bei der Jahrestagung geht’s weiter…

Es ist vollbracht! Auf den Seiten dieses Blogs finden Sie nun eine Zusammenstellung aller Ergebnisse aus dem ProcessNet-Zukunftsworkshop. Und jetzt?

Jetzt geht es weiter! Im Laufe der kommenden Wochen legen die betreuenden Experten dar, wie sie sich die weitere Bearbeitung der Themen vorstellen. An einigen Punkten gab es auch Gespräche mit möglichen Partnern. Wir werden Sie hier im Blog auf dem informieren, wie es weiter geht und welche konkreten Aktivitäten folgen.

Eines ist jetzt schon klar: Die Mehrzahl der Themen wird bei der ProcessNet-Jahrestagung in Kooperation mit der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie aufgegriffen. Sie findet vom 30.09.-2.10.2014 in Aachen statt. Den Call for Paper finden Sie unter http://www.processnet.org/jt14. Beteiligen Sie sich dort oder hier im Blog weiterhin mit Ihren Anregungen und Meinungen!

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Themencluster Ressourceneffizienz verfahrenstechnischer Prozesse: Effizienzsteigerung mehrphasiger Prozesse für alternative Substrate

Laut Immanuel Kant ist in allen Grenzen auch etwas Positives. Für chemische Prozesse gilt das ganz bestimmt: Hier passiert das Entscheidende häufig an den Grenzen zwischen verschiedenen Phasen, sei es die feste Katalysatoroberfläche und die gelösten Substrate oder die Blasensäule. Wenn immer öfter biotechnologische und chemische Prozesse kombiniert werden, stellt sich auch die Frage nach dem Umgang mit unterschiedlichen Lösungsmitteln immer häufiger. Hier sehen die Experten des Zukunftsworkshops großen Forschungsbedarf: Mehrphasige Prozesse stabil zu führen und die Grenzflächen energieeffizient zu erzeugen ist eine Herausforderung für  Verfahrenstechniker und Apparatebauer. Eine möglichst sinnvolle Integration von Prozessschritten und die prozessangepasste Messtechnik sind außerdem notwendig, um diese faszinierenden Vorgänge möglichst gut einsetzen zu können.

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