Themencluster Energieumwandlung –speicherung und –nutzung – Handlungsfeld Überschussstrom

Was tun mit günstigem Überschussstrom? Soll man ihn speichern – in Batterien oder chemisch zum Beispiel über Power-to-Gas-Konzepte? Oder gibt es vielleicht auch andere Möglichkeiten, ihn wertschöpfend einzusetzen? Die Antwort darauf ist schwierig und hängt von vielen Faktoren ab: Wo fällt der Strom an, wie sind die verschiedenen Komponenten vernetzt, ist der Überschuss planbar oder tritt er unvorbereitet auf?
Denkbar wäre eine dynamische Anpassung des Stromverbrauchs stromintensiver chemischer Prozesse. Prozesse sind gegenwärtig meistens auf einen kontinuierlichen Betrieb hin ausgelegt. Dynamisierte Prozesse, die sich an das Energieangebot anpassen, stellen neue Anforderungen an Mess- und Regeltechnik und setzen eine integrierte Betrachtung des Gesamtsystems von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch voraus.
Für eine stoffliche Speicherung kommen Wandlungstechnologien in Frage, die z.B. über die elektrolytische Herstellung von Wasserstoff Wege zu Speichermolekülen oder – in Kombination mit Kohlenstoffquellen – zu Ausgangsstoffen chemischer Wertschöpfungsketten eröffnen. Weitere Beiträge sind von Hydrierungs- und Dehydrierungsverfahren oder C1-Chemie denkbar.

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