Themencluster Recycling und Wertstoffkreisläufe: Katalysatoren

Katalysatoren sind so vielfältig wie die Chemie selbst: von der vergleichsweise „einfachen“ Keramik mit Platinbeschichtung bis hin zur homogenen Katalyse mit Organometallkomplexen oder der Phasentransferkatalyse mit einer Kombination verschiedener Akteure reicht das Spektrum. Eines ist den meisten Katalysatoren gemeinsam: Sie sind relativ teuer und aufwändig herzustellen. Es wäre also wünschenswert, sie möglichst mehrfach einzusetzen. Bei Edelmetallkatalysatoren wird das längst praktiziert. Sie liegen in der Regel fixiert in einer Komponente vor, die ausgebaut und aufgearbeitet werden kann. Bei der homogenen Katalyse stößt das Recycling jedoch an Grenzen: Die Abtrennung aus dem Reaktionsgemisch ist nicht so einfach möglich. Was Katalysatoren so begehrenswert macht – nämlich dass sie in kleinsten Mengen wirken – macht ihre Rückgewinnung gleichzeitig so aufwändig. Zu den Methoden, die bereits in der Entwicklung sind, gehören zum Beispiel die Fixierung von Katalysatoren auf textilen Oberflächen sowie verschiedene Filtrationsverfahren in der homogenen Katalyse. Doch längst sind noch nicht für alle Katalysatorsysteme Verfahren etabliert; hier besteht nach Ansicht der Experten großer Forschungsbedarf.

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