Themencluster Recycling und Wertstoffkreisläufe: Schlacken

Schlacke aus einer Biomassefeuerung [CC-BY-SA 3.0 Tetris L via Wikicommons]

Schlacke aus einer Biomassefeuerung [CC-BY-SA 3.0 Tetris L via Wikicommons]

Auf den ersten Blick hat dieses Thema viel mit dem Thema „Aschen“ gemeinsam: Bei beidem geht es um Rückstände aus der Verhüttung oder der Verbrennung, beide können, je nachdem, was da verbrannt oder verhüttet wurde, hohe Wertstoffgehalte aufweisen, beide werden bisher entweder deponiert oder für Straßenbau oder ähnliches genutzt, wo die enthaltenen Wertstoffe im wahrsten Sinne des Wortes vergraben werden.

Spätestens bei der Frage nach der Aufbereitung stellt man aber fest, dass es sich doch um zwei sehr verschiedene Themen handelt. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Zusammensetzungen. Während Aschen im Idealfall bereits relativ feinkörnig vorliegen, sind Schlacken häufig glasartig und deutlich schwerer zugänglich. Um Schlacken zu analysieren und weiter zu verarbeiten, müssen sie deshalb mechanisch – also etwa durch Mahlen – und / oder chemisch – z.B. mit Säure – aufgeschlossen werden. Wenn dies gelingt, können die Schlacken aus der Verhüttung interessante Metallquellen, die Schlacken aus der Verbrennung von Klärschlammasche reichhaltige Phosphorquellen sein.

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