Themencluster Wasser: Anpassung des Wassermanagements bei veränderter industrieller Produktion (z.B. industrielle Biotechnologie)

„End of pipe“ ist out: Statt bildlich gesprochen am Ende der Verfahrensentwicklung nachzuschauen, was aus dem Abflussrohr kommt und einen passenden Filter davor zu setzen, wird schon heute bei der Entwicklung neuer Verfahren berücksichtigt, welche Nebenprodukte oder Abfallstoffe entstehen. Die Experten beim Zukunftsworkshop möchten diese Entwicklung noch weiter vorantreiben: Bei der Entwicklung neuer Verfahren soll das Wassermanagement von vornherein mit eingeschlossen werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn man Rohstoffe aus dem Wasser zurückgewinnen will oder die enthaltene Energie an anderer Stelle im Prozess nutzen möchte. Neben dem Produktionsstrom sollte so gleichzeitig der Wasserstrom betrachtet werden: Was enthält er? Wie warm ist er? Mit welchen Parametern kann er in die Klärung entlassen oder in den Prozess zurückgeführt werden? Und wie kann man die Schritte, die dafür nötig sind, mit den Produktionsschritten sinnvoll verknüpfen? Die Voraussetzung ist eine noch stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit. Denn die Wasserexperten müssen die Prozesse kennen und beurteilen können, in welchem Rahmen Anpassungen möglich sind. Die Verfahrenstechniker, Biotechnologen und Chemiker müssen berücksichtigen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen für die Qualität des Prozesswassers haben.

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